Schwarzer Tag für die U21: 2:5-Niederlage in Bübingen


Das hatten sich Timo Wenzel und seine Spieler anders vorgestellt: Die U21 der SV Elversberg unterlag am fünften Spieltag der Karlsberg-Liga Saarland beim SV Bübingen mit 2:5 (0:5). Während sich die Heimmannschaft am gestrigen Sonntag insbesondere in der ersten Halbzeit in einen Rausch spielte, hatte die Wenzel-Elv einen rabenschwarzen Tag erwischt und konnte in keiner Weise an die gute Leistung vom Spiel gegen Mettach (5:0) anknüpfen.

Vor der Partie war Timo Wenzel noch guten Mutes. Der SVE-Coach musste zwar auf Verteidiger Nico Floegel (Muskelfaserriss), Torhüter Felix Schmelzer (Schulterverletzung) und Mittelfeldspieler Jan Reiplinger (Innenbandriss im Knie) verzichten, hatte sich aber nach dem dominanten 5:0-Erfolg über Mettlach auch in Bübingen etwas ausgerechnet. In der Anfangs-Viertelstunde sah es auch so aus, als könne seine junge Mannschaft den vorgegebenen Plan umsetzen. Als aber Gaetano-Pierluigi Vella in der 20. Minute nach einer Standardsituation zum 1:0 für die Hausherren traf, verlor die U21 komplett den Faden. Die Folge: Der SV Bübingen zog nach Treffern von Samuel Ikas (32.), Nils Cuccu (39./41.) und erneut Vella (43.) zur Pause uneinholbar auf 5:0 davon. Timo Wenzel: „Wie wir uns nach dem Rückstand präsentiert haben, habe ich so noch nicht erlebt. Wir fanden keinen Zugriff mehr auf die Partie, haben so gut wie alle Zweikämpfe verloren und uns ohne Gegenwehr ergeben.“

In der Halbzeit nahm Timo Wenzel zwei Änderungen in seiner Mannschaft vor und brachte mit Lucas Bidot und Nicolas Jobst zwei Spieler aus dem Kader der U19. Und während Bübingen im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang runterschaltete, kam die U21 besser in die Partie. Mehr als zwei Treffer durch Marvin Hessedenz (51.) und Niclas Judith (76.) sollten allerdings nicht mehr gelingen, sodass die SVE am Ende mit einer 2:5-Niederlage den Platz als Verlierer verließ. Zu allem Überfluss musste die U21 in der 87. Minute noch eine Rote Karte verkraften.

Timo Wenzel war nach dem Spiel bedient: „Es ist mir unbegreiflich, wie man nach dem starken Spiel gegen Mettlach hier in den ersten 45 Minuten eine solche Leistung auf den Platz bringt. Natürlich fehlt bei einer so jungen Mannschaft noch die Konstanz, aber so darf man sich nicht präsentieren.“ Besser machen kann es die U21 bereits am kommenden Sonntag (28. August), wenn um 15.00 Uhr der FV Eppelborn zum Heimspiel nach St. Ingbert kommt.