U21 steht trotz 4:1-Sieg sportlich als Absteiger fest


Das ist ganz bitter für Timo Wenzel und seine junge Mannschaft: Trotz eines 4:1 (2:1)-Erfolgs beim FSV Jägersburg steht die U21 als sportlicher Absteiger fest. Da auch die Mitkonkurrenten aus Burgbrohl (2:1 gegen Karbach) und Ludwigshafen (3:0 gegen Pfeddersheim) ihre Partien am 33. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gewannen, bleibt die U21 – ein Heimsieg am kommenden Wochenende zu Hause gegen den FSV Salmrohr vorausgesetzt – auf dem viertletzten Platz.

Vor 150 Zuschauern im Alois-Omlor-Sportpark ging die Heimmannschaft in der 25. Minute durch Daniel Dahl in Führung. Die U21 bewies, wie schon so oft in den vergangenen Wochen, eine tolle Moral und drehte durch Justin Mayan (38.) und Moritz Zimmer (44.) die Partie noch vor dem Pausenpfiff. In der zweiten Halbzeit waren es Samed Karatas (58.) und Pascal Gheram (82.), die das Ergebnis auf 4:1 hochschraubten.

Timo Wenzel: „Es ist einfach nur schade, dass wir die Klasse nicht halten konnten. Meine Spieler haben sich über die Saison sehr gut entwickelt und gezeigt, dass sie im Herrenbereich mitspielen können. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen, wir haben über die Saison hinweg alles versucht und sehr viel Aufwand betrieben. Dass es jetzt so gekommen ist, tut mir vor allem für meine Mannschaft leid.“

Besonders kurios: Mit  51 erzielten Toren hat die U21 mehr Treffer erzielt als alle Spitzenteams der Liga (bis auf Tabellenführer Koblenz), mit 67 Gegentreffern weist die Wenzel-Elv allerdings auch die schlechteste Defensive aller Teams auf.

Nun ruhen die Hoffnungen auf dem SC Hauenstein mit Trainer Jürgen Kohler. Wenn die Pfälzer als Tabellenzweiter über den „Umweg Relegationsspiel“ den Aufstieg in die Regionalliga packen sollten, würde sich die Anzahl der Absteiger aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar reduzieren. Im vergangenen Jahr war Hauenstein in der Aufstiegsrunde am Bahlinger SC gescheitert.