A-Junioren unterliegen im Pokal-Finale


Im Finale um den A-Junioren-Saarlandpokal musste unsere U19 erstmals seit Wochen wieder eine Niederlage einstecken. Am Mittwochabend unterlag das Team von Trainer Marijan Kovacevic im Pokal-Endspiel in Tholey gegen den 1. FC Saarbrücken mit 0:3. Doch auch wenn das Ergebnis deutlich aussieht, hat unsere U19 eine starke Leistung abgeliefert und war spielerisch die bessere Mannschaft.

Im Abendspiel in Tholey erarbeiteten sich die Elversberger A-Junioren in der Partie gegen physisch starke Saarbrücker früh einige Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. “Wir haben wie auch in unseren vorherigen Spielen eine gute spielerische Linie gehabt”, sagte Trainer Kovacevic: “Nur, ohne das entscheidende Tor zu erzielen.” Der Gegner zeigte sich hingegen effektiv. In der 21. Minute erzielte Philipp Wunn mit der ersten gegnerischen Chance direkt die 1:0-Führung für Saarbrücken – zugleich der Halbzeitstand, der nicht zwangsläufig den Spielverlauf widerspiegelte. Nach dem Seitenwechsel startete die SVE erneut druckvoll und drängte immer mehr auf den Ausgleich. Wieder einige Chancen vor dem gegnerischen Tor, wieder blieb die SVE im Pech. Und wieder schlug stattdessen der FCS zu, als Lukas Quirin mit dem Kopf auf 2:0 erhöhte (58.). Die Elversberger Jungs gaben sich zwar weiterhin nicht auf, hatten weitere Möglichkeiten auch nach ruhenden Bällen, doch Saarbrücken entschied das Spiel endgültig, als erneut Quirin in der 67. Minute einen Elfmeter zum 3:0-Endstand verwandelte. SVE-Trainer Kovacevic blieb auch nach dieser unglücklichen Niederlage fair. “Wir gratulieren unserem Gegner zum Pokal-Erfolg”, betonte er, ergänzte aber: “Einziges Ärgernis im Spiel war aus unserer Sicht, dass das Schiedsrichter-Trio nicht auf der Höhe des Spiels war und einige grobe Fehlentscheidung getroffen hat.”

Jetzt bleibt den Elversberger A-Junioren noch der Saison-Endspurt in der Regionalliga Südwest, wo die Vizemeisterschaft weiterhin Ziel ist. Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz wird die SVE auch im direkten Duell noch mal auf die Saarbrücker Konkurrenten treffen – und alles dafür tun, um Revanche zu nehmen.