Keine Punkte in Düsseldorf: SVE unterliegt der Fortuna mit 1:3
Unsere Elv hat am 33. Spieltag bei Fortuna Düsseldorf eine 1:3-Niederlage hinnehmen müssen. Vor 42.165 Zuschauern in der Merkur Spiel-Arena waren die Gastgeber das effektivere Team, das bereits in der ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellte und zur Pause mit 2:0 führte. Trotz der Niederlage bleibt die Mannschaf von Vincent Wagner aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz Tabellenzweiter und empfängt nun am letzten Spieltag Preußen Münster zum großen Finale an der Kaiserlinde.
Alexander Ende, Trainer von Fortuna Düsseldorf, schickte dieselbe Startelf ins Rennen, die zuletzt bei Meister und Aufsteiger FC Schalke 04 knapp mit 0:1 unterlegen war. Auch Vincent Wagner nahm gegenüber dem vergangenen Spiel keine Änderung vor – der SVE-Coach setzte auf exakt die AnfangsELV, die in der Woche zuvor den SC Paderborn 07 mit 5:1 besiegt hatte. Lukas Pinckert war zwar nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt, saß aufgrund einer im Training erlittenen leichten Verletzung zunächst nur auf der Bank. Für ihn durfte erneut Florian Le Joncour ran, der gemeinsam mit Maximilian Rohr die Innenverteidigung bildete.
Während unsere Elv von Beginn an um Spielkontrolle und einen sauberen Aufbau bemüht war, versuchte es die Fortuna überwiegend mit langen Bällen, die entweder von Torwart Florian Kastenmeier oder aus der eigenen Abwehr nach vorne geschlagen wurden. Da einige Spieler beider Mannschaften auch mit Standproblemen zu tun hatten und immer wieder auf dem Rasen wegrutschten, kam von Elversberger Seite auch kein geordneter Spielaufbau zustande. So dauerte es eine Viertelstunde, ehe das Spiel langsam an Fahrt aufnahm. Der erste Abschluss gehörte dabei der Fortuna: Eine zu kurz geklärte Flanke landete halbrechts an der Strafraumkante bei Emmanuel Iyoha, der es per Volley probierte, aber den Ball deutlich am Tor vorbeizog (16.). Zehn Minuten später gingen die Hausherren dann in Führung: Marin Ljubicic setzte sich über links durch und passte dann in den Fünfmeterraum, wo Florian Le Joncour den Ball unglücklich ins eigene Netz abfälschte (26.). Unsere Elv brauchte einige Minuten, um sich von dem Rückstand zu erholen, kam in der Folge aber immer besser ins Spiel, ohne aber zu zwingenden Torchancen zu kommen. Stattdessen erhöhte die Fortuna kurz vor der Pause auf 2:0: Wieder ging es über die linke Seite. Dieses Mal hieß der Vorbereiter Shinta Appelkamp, dessen Flanke in der Mitte Cedric Itten unhaltbar für Nicolas Kristof ins rechte Eck köpfte (44.). Dabei blieb es auch bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Wolfgang Haslberger.
Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte die Fortuna, und erneut spielte der Rasen eine entscheidende Rolle. Ein langer Ball von Breithaupt Richtung Strafraum wäre normalerweise sichere Beute von Nicolas Kristof gewesen, doch der SVE-Keeper rutschte beim Rauslaufen aus und Itten hob den Ball gekonnt über den noch halb am Boden liegenden Kristof hinweg ins Tor (51.). Die Geschichte des restlichen Spiels ist schnell erzählt: Die Fortuna beschränkte sich fortan nur noch auf die Verteidigung und überließ der SVE weitestgehend den Ball. Die Mannschaft von Vincent Wagner vermochte es aber nicht, aus der daraus folgenden spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Immer wieder scheiterte man an der vielbeinigen Abwehr der Fortuna. Mehr als der 1:3-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Tim Oberdorf nach einem SVE-Eckball (90.+1) sollte an diesem Nachmittag nicht mehr herausspringen.
Erfreulich aus Elversberger Sicht: Bambasé Conté feierte nach 60 Minuten sein Comeback und Petkov, Zimmerschied und Poreba blieben ohne Gelbe Karte, sodass sie am letzten Spieltag zum großen Finale zur Verfügung stehen. Am Sonntag in einer Woche, 17. Mai, empfängt die Mannschaft von Vincent Wagner um 15.30 Uhr den SC Preußen Münster in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde.











