Unsere Elv überrollt Paderborn im Spitzenspiel und ist jetzt Zweiter!
Die SV Elversberg hat das Spitzenspiel gegen den SC Paderborn 07 mit 5:1 gewonnen und somit von den Ostwestfalen den zweiten Tabellenplatz übernommen. Ausschlaggebend für den Sieg war eine bärenstarke erste Halbzeit der Wagner-Elv, in der nahezu jede Aktion von Erfolg gekrönt war und nach 45 Minuten eine 4:0-Führung auf dem Papier stand.
Mit zwei Veränderungen in seiner AnfangsElv startete Vincent Wagner in die Partie: Für Lukas Pinckert, der in Darmstadt seine fünfte Gelbe Karte kassiert hatte, spielte Florian Le Jouncour von Beginn an. Jan Gyamerah ersetzte Felix Keidel auf der Außenverteidiger-Position. Bambasé Conté stand erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder im Kader, nahm zuerst aber auf der Ersatzbank Platz.
Ralf Kettemann, Trainer des SC Paderborn 07, konnte bis auf die beiden Langzeitverletzten Marcel Hoffmeier und Raphael Obermair aus dem Vollen schöpfen. Der Gäste-Coach vertraute der Mannschaft, die eine Woche zuvor dem FC Schalke 04 knapp mir 2:3 unterlegen war, aber zwischenzeitlich auch 2:0 geführt hatte.
Den besseren Start in die Partie hatte unsere Elv: Nach nur drei Minuten holte David Mokwa einen Eckball raus und der führte zur frühen Führung. Tom Zimmerschied schlug die Ecke mit ganz viel Gefühl an den kurzen Pfosten, wo Lukas Petkov die Kugel verlängerte. Dahinter lauerte Maximilian Rohr im Fünfmeterraum, der keine Probleme hatte, den Ball aus kurzer Distanz mit dem Kopf über die Linie zu drücken (4.). Und es ging weiter mit einer brutal effizienten Elversberger Mannschaft, die auch ihre zweite Chance direkt in ein Tor ummünzte. Ein toller langer Ball von Florian Le Joncour landete auf der linken Seite bei Lasse Günther, der zwar von dem herauseilenden Dennis Seimen elfmeterreif gefoult wurde, den Ball aber noch auf David Mokwa rüber legen konnte. Schiedsrichter Benjamin Brand ließ weiterspielen und Mokwa drückte die Kugel aus elf Metern artistisch über die Linie (18.). Paderborn steckte zwar trotz des frühen Rückstands nicht auf, machte aber im Spielaufbau immer wieder haarsträubende Fehler. Ein Fehlpass von Laurin Curda im Mittelfeld landete genau vor den Füßen von Lukasz Poreba, der sofort mit einem langen Ball Petkov in Szene setzte. Elversbergs Nummer 25 nahm den Ball noch kurz mit und behielt frei vor Seimen die Nerven und vollstreckte zum 3:0 (28.). Schon jetzt glich die Kaiserlinde einem Tollhaus und es wurde noch besser. Kurz vor der Pause war es Zimmerschied, der wiederum Petkov auf halbrechts schickte. Und erneut blieb der Flügelspieler frei vor dem Gästetor die Ruhe in Person und schob an Seimen vorbei zum 4:0-Pausenstand für die SVE ein (41.).
Auch der bessere Start in den zweiten Durchgang gehörte der SVE, die wieder einmal nach Ballgewinn schnell umschaltete. So kam Pherai in eine gefährliche Situation, der Doppeltorschütze vom Karlsruhe-Spiel setzte den Ball aus vollem Lauf aber knapp über die Latte (48.). Die Gäste bestimmten in der Folge die Partie und kamen gegen nun eine etwas passiver agierende SVE selbst zu guten Chancen. Die beste vergab Filip Bilbija, der nach einem Rückpass von Laurin Curda aus zehn Metern zum Abschluss kam, aus zehn Meter aber an Nicolas Kristof scheiterte. Besser machte es kurz darauf Calvin Brackelmann, der einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit viel Wucht volley abschloss und damit Kristof im kurzen Eck überraschte (65.). Nur eine Minute hatte Paderborn die große Möglichkeit, die Partie nochmals spannend zu machen, doch Bilbija und im Nachschuss Okpala scheiterten aus kurzer Distanz an Kristof und Poreba. Diese Doppelchance verstand die SVE aber als Weckruf. Ab der 70. Minute spielte man wieder konzentriert und dominant und ließ keine weitere Chance der Gäste mehr zu. Stattdessen setzte man selbst noch einen drauf und erzielte durch den eingewechselten Raif Adam nach schönem Schnellbacher-Pass das 5:1 (90.+3). Eine Minute später sah Steffen Tigges, der gegen Schnellbacher einen Schritt zu spät kam und diesen mit voller Wucht am Schienbein traf, noch die Gelb-Rote Karte. Danach war Schluss, und der Jubel unter den Zuschauern kannte keine Grenzen mehr. Mit 5:1 hatte man den SC Paderborn 07 geschlagen und damit ein kräftiges Ausrufezeichen im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg gesetzt.
Am nächsten Wochenende steht das letzte Auswärtsspiel für unsere Elv auf dem Programm: Am Sonntag, 10. Mai, gastiert das Team von Vincent Wagner um 13.30 Uhr in der Merkur Spiel-Arena bei Fortuna Düsseldorf. SVE-Fans, die die Mannschaft zu dem wichtigen Spiel nach Düsseldorf begleiten möchten, können sich im Ticketshop (hier klicken) noch mit Karten eindecken.











