Wahnsinn auf dem Betzenberg – SVE bezwingt FCK mit 3:1!
Es war alles vorbereitet für einen besonderen Auswärtsspieltag unserer SVE: Samstagabend, Flutlicht und die gewaltige Kulisse auf dem Betzenberg. Als Schiedsrichter Deniz Aytekin gestern die Zweitliga-Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern um 20.30 Uhr im Fritz-Walter-Stadion anpfiff, wurde dem Team von Vincent Wagner aus dem Gästeblock nochmal eine Extraportion Motivation mitgegeben: Mit 4.543 mitgereisten SVE-Fans hatte eine beeindruckende schwarz-weiße Unterstützung den Weg angetreten. Und das hatte sich gelohnt. Unsere Elv setzte sich nach einem spannenden Spiel gegen den FCK mit 3:1 (1:1) durch und durfte gemeinsam mit den Fans in der Nacht feiern.
Der Abend versprach bereits kurz nach Beginn der Partie, den Ansprüchen an ihn gerecht zu werden. Bereits in der 3. Minute musste FCK-Torwart Krahl eine Schusschance von Bambasé Conté entschärfen, eher nur zwei Minuten später Lukas Petkov einen scharfen Abschluss von halbrechter Position suchte (5.). Zwar kam der FCK innerhalb der ersten Viertelstunde auch das ein oder andere Mal dem Elversberger Strafraum gefährlich nahe, eine richtig brenzlige Torchance muss die SVE-Defensive bzw. Nicolas Kristof im Tor erst in der 21. Spielminute meistern. Joly rutschte über den Rasen und wollte die Kugel dabei aus zwei Metern Entfernung ins Tor grätschen, fand seinen Meister aber im auf der Linie klärenden SVE-Schlussmann.
Auch im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts durfte sich die Partie zurecht damit schmücken, Spannung und echte Unterhaltung für alle Zuschauer zu bieten. Dominate Ballbesitzphasen eines Teams suchte man vergeblich, beide Mannschaften waren in einer offensiven Grundordnung auf den ersten Treffer aus und zeigten Dynamik und vollen Einsatz auf dem Feld. Richtig viel Action bot dann die Schlussphase der ersten Halbzeit. Ein SVE-Freistoß landete in der Nachspielzeit im Fünfmeterraum bei Maximilian Rohr, der freie Bahn hatte, beim Abschluss aber klar am Trikot gezogen wurde und den Ball dadurch Meter über das Tor schoss. Nach Überprüfung durch den VAR gab es die Rote Karte für Lauterns Robinson – und Strafstoß für die SVE. Lukas Petkov verwandelte den Elfmeter zum 1:0 für Schwarz-Weiß (45.+6). Die eigentlich sicher geglaubte Halbzeitführung war aber nur wenige Augenblicke später dahin. Mit der letzten Aktion des Spielabschnitts bekam der vorherige Torschütze Maxi Rohr nach einem FCK-Angriff den Ball unglücklich ans Knie, von wo das Spielgerät ins Elversberger Tor kullerte (45.+9). Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.
Nach der Pause startete die Wagner-Elv unverändert in den zweiten Durchgang. Und dort verfolgte das Team die gleiche Ausrichtung wie im ersten Abschnitt, wobei sich schnell abzeichnete, dass unser Team in Überzahl immer mehr die Kontrolle übernahm. Und das hatte schnell Konsequenzen: Zehn Minuten nach Wiederanpfiff flankte Freddy Schmahl auf die linke Seite zu Tom Zimmerschied – der ließ die FCK-Abwehr stehen, passte quer in die Mitte, wo David Mokwa bereits bereitstand und zur 2:1-Führung einnetzte (55.) – das erste Pflichtspieltor unseres Winter-Neuzugangs. Mit dem zweiten Treffer im Rücken spielte die Elv von der Kaiserlinde dann sehr souverän und erwachsen weiter. Der Ballbesitzanteil lag in den ersten zwanzig Minuten des zweiten Durchgangs bei über 60 Prozent. Und auch wenn Kaiserslautern versuchte, hinten alle Räume zu verschließen, blieb die SVE das gefährlichere Team. Die Konter-Versuche des FCK verteidigte die Elversberger Defensive derweil sehr sauber, Nicolas Kristof musste in der zweiten Halbzeit nur noch selten eingreifen.
Die Entscheidung im Auswärtsspiel fiel dann vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. In der 86. Minute setzte sich Lukas Petkov auf der rechten Seite stark durch und passte zu dem zuvor eingewechselten Luca Schnellbacher, der mittig direkt abzog und den Ball ins Tornetz donnerte (86.) – mit dem 3:1 war der Deckel drauf. Kaiserslautern fehlten die Mittel, um noch mal ins Spiel zurückzukommen; die SVE spielte routiniert weiter, ohne unnötiges Risiko zu fahren. Nachdem dann auch die fünfminütige Nachspielzeit abgelaufen war und der Schiedsrichter die Partie beendete, durften alle gemeinsam feiern. Die Mannschaft, der Staff und der gesamte schwarz-weiße Block auf dem Betzenberg.
Am kommenden Wochenende geht’s für die SVE wieder an der heimischen Kaiserlinde weiter, wenn am Samstag, 07. Februar, um 13.00 Uhr Hertha BSC in Elversberg gastiert. Anschließend steht erneut ein Topspiel auf dem Plan – mit dem Auswärtsspiel am Samstag, 14. Februar, um 20.30 Uhr bei der SG Dynamo Dresden. Tickets für die Partie sind aktuell im VVK über den Online-Ticketshop der SVE (hier klicken) erhältlich.











